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Begegnungstraining - Hund, na und!? 

 

Nicht nur Du...auch Dein Hund leidet! Leinenaggression bzw. Leinenreaktivität ist eines der häufigsten Probleme im Alltag vieler Mensch-Hunde-Teams. Ein Problem, welches jedoch leider auffallend lange nicht behoben wird. Die jeweiligen Ursachen für die Reaktionen des Hundes beim Anblick von Artgenossen oder Menschen sind vielfältig. Doch genau diese Ursachen müssen analysiert werden, um nicht nur an den Symptomen „herumzudoktern“. Nur so kann eine nachhaltige Lösung gefunden werden. 

 

 

Das Prinzip

Der Hund lernt dabei, sich von einem „Auslöser" ab zu wenden oder sich in der Nähe davon entspannt zu verhalten. Wir lernen, dem Hund zu vertrauen und seine Körpersprache zu verstehen. Der Hund bekommt wieder Vertrauen in sein eigenständiges Verhalten, zu seinem menschlichen Umfeld und kann insgesamt an schwierige Situationen mit mehr Souveränität herangehen. Es gibt dem Hund Raum und Zeit, um im eigenen Tempo mit Begegnungen klar zu kommen. Der Hund lernt, dass wir ihn verstehen und ihn nicht alleine lassen.

 

Was brauchen wir dazu?

   1. Hundehalter, die gerne lernen, die Körpersprache und Signale seines Hundes richtig zu verstehen.

  2. Hundehalter, die bereit sind, in kleinen Schritten zu arbeiten und auf notwendiger Distanz zu trainieren. Je kleinschrittiger das Training, desto schneller und nachhaltiger sind die Resultate.

  3. Hundehalter, die bereit sind, sich aus dem bisherigen Trainingsmodus herauszunehmen und nicht ständig auf den Hund einwirken.

  4. Ein respektvolles, umsichtiges Leinenhandling. Wichtig ist dabei die lockere Leine!

  5. Ein Umkehrsignal oder „weiter gehts"- Signal.

  6. Gut ist es, wenn der Hund eine Basiserziehung hat und auch mit Spielzeug motivierbar ist.

  7. Je nach Art des Auslösers, benötigen wir natürlich einen entsprechenden Trainingspartner (Hund, Fahrradfahrer, Mensch allgemein, Auto etc.)

  8. Wir lernen „Notfall“-Massnahmen, für Situationen, die - noch nicht - souverän lösbar sind.

 

 

So starten wir – Schritt für Schritt:

  1. Erstgespräch/Anamnese/Verhaltensanalyse
  2. Vorbereitende Einzeltrainings 
  3. Duo-Trainingsstunden, wo wir terminlich flexibel und individuell, mit einem anderen Hund in der freien Landschaft einen Spaziergang simulieren, mit der erforderlichen Distanz – jedoch immer auf Sicht!

Beim Verhaltens- und Begegnungstraining geht es nicht darum, dass dein Hund mit anderen Hunden in nächster Nähe umgehen kann (Spielen, begrüßen, schnüffeln), sondern vielmehr darum, dass dein Hund einen anderen Hund sehen kann oder an ihm vorbeilaufen kann, ohne dass er reaktiv wird und ohne, dass wir einwirken müssen.

 

Wenn wir das schaffen, dann haben wir unserer Fellnase ein wesentliches Stück Lebensqualität zurückgeben --- und uns auch! 

 

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